Was ist Virtualisierung?
Bei der Virtualisierung handelt es sich um den Prozess der Erstellung einer softwarebasierten (virtuellen) Komponente anstatt einer hardwarebasierten (physischen). Virtualisieren lassen sich sowohl Anwendungen als auch Server, Storage und Netzwerke. Die Virtualisierung ist unabhängig von der Unternehmensgröße bei Weitem der effektivste Weg zur Reduzierung der IT-Ausgaben bei gleichzeitiger Steigerung der Effizienz und Agilität.
Durch die Virtualisierung lassen sich viele Schwierigkeiten der IT meistern: Zum Beispiel der Wildwuchs in der Infrastruktur, der IT-Abteilungen dazu zwingt, 70% ihres Aufwands in die Wartung zu investieren anstatt in Innovationen von Morgen. Diese Engpässe ergeben sich aus der Architektur der heutigen sogenannten x86-Computer: Diese sind auf den Betrieb nur eines Betriebssystems ausgelegt und nur wenige Anwendungen sind installiert; oft sogar nur eine Anwendung. So müssen selbst kleine Firmen mehrere Server bereitstellen, die teilweise nur mit einer Kapazität von 5-15% arbeiten und damit hochgradig ineffizient sind. Software für Virtualisierung löst das Problem, indem mehrere Betriebssysteme und Anwendungen auf einem einzigen physischen Server bzw. „Host“ ausgeführt werden können. Jede eigenständige „virtuelle Maschine“ bleibt von den anderen isoliert und nutzt so viele Rechenressourcen des Hosts, wie sie benötigt:


